Der EHC reist zum Rückspiel nach Vilshofen

An diesem Wochenende sind unsere Bayreuther Jungs nur einmal im Einsatz. Am Sonntag tritt der EHC beim ESC Vilshofen an.

Der ESC konnte in seinen bisherigen 11 Spielen 10 Punkte sammeln und rangiert derzeit in der Tabelle zwei Plätze hinter Bayreuth auf Platz 9.
Positive Erinnerungen dürften unsere Spieler und Fans an das Hinspiel haben, das die Bayreuther zuhause mit 6:0 gewinnen konnten, bei dem Vilshofen aber lediglich mit einer Rumpftruppe angetreten war. Da sich die Personalsorgen bei den Niederbayern mittlerweile entspannt haben, werden sie wohl eine andere Mannschaft als noch vor ein paar Wochen aufbieten können.
Die Bayreuther ihrerseits haben mit Marco Zimmer, Robin Niedermeier und Sebastian Mayer ein paar verletzungs- oder abwesenheitsbedingte Ausfälle zu verkraften, die Sperre von Nicolai Pleger aus dem Derby kommt ebenfalls noch hinzu, weshalb sich die Voraussetzungen im Vergleich zum Hinspiel etwas verändert haben.

Zum Spiel am Sonntag und auch zum verlorenen Derby in Pegnitz haben wir im Vorfeld mit EHC-Torhüter Max Müller gesprochen.

Frage: Wir kommen nicht umhin, über das Spiel in Pegnitz zu reden. Wie ist das zu erklären? Wie konnte das passieren?

Max Müller: Es ist nicht zu erklären. Wir waren, auch übergreifend mit dem Spiel in Selb, nicht bereit, solche Spiele so zu spielen, wie sie gespielt werden sollten. Dass da so wenig Biss und Herz gezeigt worden ist, tut mir persönlich sehr weh. Ich spreche da glaube ich für die ganze Mannschaft, dass es da keine Ausreden gibt und wir uns an die eigene Nase fassen müssen. Man muss auch sehen, da kommen Leute, opfern ihre Freizeit, zahlen Geld, um uns spielen zu sehen und um uns zu unterstützen, und wir liefern so eine Vorstellung ab. Das ist eine Katastrophe. Ich hoffe einfach nur, dass wir uns beim Rückspiel zuhause am 14.12. alle zusammen ein schönes Weihnachtsgeschenk machen. Zwei Niederlagen gegen Pegnitz möchte ich mir selbst nicht unter den Weihnachtsbaum legen. Mir tut das Spiel von Sonntag unheimlich weh und es ist auch nicht leicht zu verdauen.

Frage: Wie ging die Mannschaft mit dieser Niederlage um?

Max Müller: Es herrschte nach dem Spiel eine nüchterne, betrübte Stimmung. Dementsprechend war auch die Stimmung beim Training diese Woche. Noch dazu kommt, dass wir jetzt auch ein paar verletzte oder angeschlagene Spieler haben. Aber das hilft alles nichts, es muss weitergehen.

Frage: Am Wochenende dann in Vilshofen.

Max Müller: Seit unserem Heimsieg haben die Vilshofener gute Ergebnisse erzielt, und vor allem gegen die Topmannschaften recht knapp gespielt, gegen Hassfurt sogar gewonnen. Bei ihrem Spiel in Bayreuth konnten sie kein gleichwertiges Bild abliefern, da sie ja mit einer Rumpftruppe hier angetreten sind. Und wir müssen erstmal selbst schauen, wie viele Leute wir am Sonntag aufbringen können, das ist momentan ein wenig in der Schwebe, da einige Spieler nach dem Derby noch angeschlagen sind. Es wird auf alle Fälle ein ganz anderes Spiel als zuhause. Da müssen wir versuchen, hinten mal wieder kompakt zu stehen, was ein großes Problem war in der letzten Zeit. Wir lassen zu viele hochkarätige Chancen zu. Daher müssen wir schauen, dass wir am Sonntag aus einer geschlossenen Defensive punkten. Und wenn ich sage punkten, heißt das, dass wir dort gewinnen wollen. Das muss das absolute Ziel sein, auch wenn es auf keinen Fall so ein Spiel wie daheim sein wird. Wir müssen einfach schauen, dass wir da mal wieder über 60 Minuten einen Kampf auf´s Eis bringen.

Frage: Du hast es schon angesprochen, dass ein paar Spieler verletzt oder angeschlagen sind. Wie sieht es mit dem Kader für Sonntag aus?

Max Müller: Nic Pleger ist gesperrt. Ondrej Pajk hat derzeit Knieprobleme, Michal Zizka hat noch mit den Nachwirkungen seiner Gehirnerschütterung zu kämpfen, möchte aber unbedingt in Vilshofen spielen. Nur muss man gerade bei Kopfverletzungen immer aufpassen. Auch James (C. Meier, Anm. d. Red.) ist angeschlagen, wenn es bei ihm irgendwie geht, spielt er auf jeden Fall. Es ist noch nicht klar, mit wie vielen Spielern wir auflaufen werden können. Aber im Prinzip ist das egal, wenn die Leute, die dabei sind, endlich mal wieder richtig Gas geben und wir uns den A**** richtig aufreißen, dann können wir dort auch gewinnen. Qualitativ sind wir gut genug, in letzter Zeit haben wir das nur leider nicht auf´s Eis bringen können.

Dann wünschen wir Euch viel Erfolg am Sonntag und bedanken uns für das Interview.

Das Spiel in Vilshofen beginnt um 17.15 Uhr. Es wird auch wieder ein Fanbus eingesetzt. Anmeldungen wie immer unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

-sr-

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